Dachs und Mensch

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Informationen zum Dachs

 

Der Dachs in Freiburg: Der Dicke, der die Stadt untergräbt

Der Dachs entdeckt die Stadt für sich, genauer gesagt den Stadtrand. Die meisten Tiere zieht es in die Nähe von Wein, denn die Dachse haben’s gern warm, fressen zwar alles, sind aber Feinschmecker: „Sie mögen sehr gerne Trauben und Weinbergschnecken“, sagt Geva Peerenboom, die an der Uni im Bereich Wildtierökologie und Wildtiermanagement forscht und ein Fan der Stadtdachse ist. „Ich find’ die total cool.“

Dachse sind große Baumeister und haben schon Wintergärten und Weinberge unterhöhlt. Deswegen finden den Dicken nicht alle Freiburger süß.

aus: Badische Zeitung 26.05.2016

 


Quelle: stadtwildtiere.ch

Quelle: stadtwildtiere.ch

Der Überlebenskünstler

Der Dachs, so urtümlich er anmutet, ist in der Moderne angekommen. Er ist einer der aufregendsten, heimlichsten neuen Mitbewohner fast jeder Schweizer Stadt. Denn was Wildtierbiologen bereits ahnten, belegt nun eine neue Studie des Vereins Stadtwildtiere. Die Zahlen, die die Projektleiterin und Co- Präsidentin des Zürcher Tierschutzes, Sandra Gloor, nennt, gelten für die gesamte Schweiz genauso wie für einzelne Kantone: Der Bestand ist zunehmend, allein auf dem Gebiet der Stadt Zürich zählt man bereits rund 200 Tiere.

In Fotofallen hat man die Stadtdachse gesichtet, Menschen haben ihre Beobachtung gemeldet, und das Resultat lässt keine Fragen offen. Der Dachs, Anfang der achtziger Jahre nahezu ausgerottet, hat sich sämtlichen Anfeindungen der Menschen widersetzt. Er sucht sogar immer öfter unsere Nähe und ist äusserst erfolgreich darin, sich unseren Lebensraum zu seinem zu machen. Und unsere Abfallsäcke, wenn es sein muss. Und wenn sie denn der um vieles gastronomisch anspruchslosere Fuchs nicht bereits vorher geplündert hat.

aus: Neue Zürcher Zeitung 08.11.2015

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